Mein Monatsrückblick für Februar 2021: Gelesenes, Neues, Erwandertes, Blaues

Der Februar ist irgendwie ein eigenartiger Monat. Zumindest empfinde ich das immer so. Er ist in der Schwebe zwischen Winter und Frühling, es gibt bereits sonnenwarme Tage, aber die Landschaft ist karg und braun, wenn sie nicht gerade von einer Schneedecke geplättet ist. Was sich diesen Februar so bei mir getan hat, gibt es in diesem Beitrag nachzulesen. Du erfährst welche Bücher ich las, was ich fotografierte, wo ich unterwegs war, welchen Online-Kurs ich gerade absolviere und was ich Neues geschaffen habe.

 

Bücher als Inspiration und Wissensquelle

Ich lese und blättere gerne. Bei mir vergeht kein Tag, an dem ich nicht was in der Hand hatte, wo es etwas drin zu lesen gibt. Allerdings bin ich mehr in der Sachbuchthematik daheim und nicht so sehr bei geschriebenen Geschichten. Dabei greife ich als Mitglied der Stadtbibliothek Wels gerne auf deren Angebot zurück. Netterweise werden auch zirka ein Drittel meiner Buchwünsche berücksichtigt und ich finde diese dann wenige Monate später in einem der städtischen Bücherregale. Im Februar las ich zu den Themen Gesundheit, Philosophie und Praktisches folgende drei Bücher:


"Ist das gesund oder kann das weg? Wirklich alles über Nahrungsergänzungsmittel" - Christine Gitter
Geschrieben wurde es von einer Apothekerin, die Tacheless redet über einen der lukrativsten Verkaufsmärkte für Apotheken, Drogeriemärkte, Lebensmittelhändler und Multilevelvertriebsleute. Sie nimmt alles unter die Lupe - von B-Vitaminen, Multivitaminpräparaten bis hin zu Superfood und Mineralstoffen und bezieht auch Studienergebnisse mit ein.

Mein persönliches Fazit: Kann alles weg, bis auf ein paar wenige, die in speziellen Situationen oder bei einem Mangel helfen, der ärztliche diagnostiziert wurde. Vieles davon kann alleine oder in Wechselwirkung mit anderen Stoffen oder bestehenden Krankheiten der Gesundheit sogar schaden.

 

"Das Kleiderschrankprojekt" (habe ich mir über willhaben.at gebraucht gekauft) - Anuschka Rees

Seit meinem 40er weiß ich nicht mehr wirklich, was mir so steht. Die Figur hat sich verändert, das Aussehen und sogar die Haarstruktur ändert sich permanent. Daher habe ich in den letzten Jahren zirka 2/3 meiner Garderobe ausgemustert und übrig blieb ein Durcheinander an Teilen, die irgendwie alle nicht richtig zusammenpassen. Dieses Buch soll mir dabei helfen, wieder einen eigenen Stil zu finden und den Griff zu den richtigen Teilen zu unterstützen. Mal sehen ob es klappt! Ich bin mit dem Lesen noch nicht ganz durch und das Projekt wird mich auch bestimmt noch die nächsten Monate begleiten. Unter anderem weil ich derzeit aufgrund der noch immer präsenten Pandemie nicht gerne shoppen gehe.

 

"Die Weisheit der Stoiker. Ein philosophischer Leitfaden für stürmische Zeiten." - Massimo Pigliucci

Das Buch war auf meiner Wunschliste der Stadtbibliothek und wurde in den Bestand aufgenommen, also hab ich es mir gleich einmal geliehen und es liegt derzeit auf meinem Nachtkästchen. Ich mag alles was mit Philosophie, Lebensgestaltung, Lebensführung und Weisheiten zu tun hat und mal sehen, ob die Grundsätze der Stoiker, die eine eigene Strömung begründeten, mir Anregungen liefern für die eigene Lebensgestaltung.

 

Welches Buch liest du zurzeit? Oder hast du einen Tipp für ein Sachbuch für mich?

Ein Leben ohne zu lesen ist zwar möglich, aber sinnlos!

Blütenzauber in den eigenen vier Wänden

Mein liebster Fotografiespielplatz ist draußen in der freien Natur, an der frischen Luft. Aber wenn es das Wetter mal nicht so optimal zulässt, werde ich auch gerne drinnen mal kreativ. Oft reicht dann nur ein Foto, das ich irgendwo im Web aufschnappe und das mich dann auf eigene Ideen bringt. 
Im Februar hab ich mir also mal vormittags eine kleine Szene aufgebaut und versucht, ein Stilleben umzusetzen und etwas Blumiges. Das Heimbüro sieht dann zwar immer furchtbar unordentlich aus: es liegen Kamerazubehör, Dekostücke und Requisiten herum - und dann vergesse ich die Zeit und bin für zwei Stunden oder mehr völlig in einer anderen Welt. Dafür, dass ich kein Studio habe, bin ich mit den Ergebnissen aber recht zufrieden und habe wieder eine Menge im Zuge der Umsetzung dazugelernt.

 

Was würdest du gerne fotografieren? Wo liegen die Hürden?

Einmal was Strahlendes, einmal was Düsteres: Fotografie im Heimbüro statt im Studio.

Wissenswertes im Zeichen der Lebenslust

 

Im Februar ging eine neue Ausgabe meines Lebenslust-Newsletters an die Abonnenten. Ich schreibe darin u. a. über Fotografie und Kunst, gebe Reisetipps, platziere Fotostrecken und berichte über Neues aus meinem Schaffen. Derzeit ist es nur ein kleiner, feiner Kreis - aber es macht Spaß, Wissenswertes an andere weiterzugeben. Dafür wende ich schon einige Stunden auf. Ich muss mir Gedanken machen, welche Themen ich platziere, muss Texte verfassen, auf andere Seiten verlinken und Fotos zusammensuchen. Normalerweise gibt es für das Bauen von Newslettern eigene Online-Anbieter, aber ich fühle mich durch diese in meiner künstlerischen Freiheit beengt. Ich bin auch selbst ein Fan von Newslettern, wenn sie einen guten Anteil an Mehrwert enthalten und nicht nur auf plumpe Werbung aus sind. Deshalb befülle ich auch meinen eigenen sehr ausgewogen.

 

Welche Themen hast du in Form von Newslettern abonniert?

Die Titelseite des letzten Newsletters.

Der Kunst Aufmerksamkeit schenken

Ende Februar habe ich mich zu einem Online-Kurs angemeldet mit dem Namen: "Blaue Wunder - Fotografieren ohne Kamera". Es geht um das Erlernen einer Kunstform, die der Fotografie ähnlich ist: der Cyanotopie. Darin steckt das Wort "Cyan" für "Blau". Nachdem mir zweimal innerhalb einer Woche dieses Thema im Internet begegnete - ohne dass ich danach suchte - wertete ich das als Zeichen. Außerdem wollte ich schon lange wieder einmal etwas machen, ohne dass ich dafür zwingend den Computer dafür benötige. Ich merke zurzeit, dass ich etwas computer- und smartphonemüde bin. Der Online-Kurs ist gratis, weil die Kursleiterin ihn gerade erst mit Hilfe der TeilnehmerInnen entwickelt, aber alles ist fein organisiert. Einmal pro Woche bekomme ich ein Lernmodul mit Aufgaben, es gibt eine eigenen Facebookgruppe mit über 80 TeilnehmerInnen und Live-Onlinemeetings. So richtig geht es aber erst im März los, wenn wir erste Versuche mit dem speziellen Papier und Naturmaterialien starten. Fotografiert wird dann rein mit Sonnenlicht. Spannend!

Spezielles Papier und Naturmaterialien helfen mir demnächst dabei, kleine Kunstwerke zu schaffen.

Winterliche Bergwelt und frühlingshaftes Nass

 

Der Februar hielt einige sonnige Tage bereit! Eine gute Gelegenheit, um rauszufahren an schöne Orte und Landschaft und Natur zu genießen. Einen Samstagvormittag verbrachten wir im Gemeindegebiet von Vorderstoder, wo uns eine Spazierrunde die herrliche Bergwelt und wunderbares Winterweiß vor Augen führte. Es war zwar kalt, so um die Minus 6 Grad, aber die wunderbare Aussicht und die Fotomotive entschädigten. Danach ging's noch auf einen Abstecher zum nahegelegenen Schafferteich. Eine Fotostrecke plus Beschreibung der Spazierrunde gibt es auf meinem Blog zum Nachlesen.

 

Einmal Wintergenuss, einmal schon fast Frühling! Wobei wir am Wolfgangsee mit einer etwas trüben Sicht konfrontiert waren - Saharastaub lag in der Luft!

Ende Februar wurde es dann frühlingshaft mit Temperaturen bis zu 17 Grad am Nachmittag. Verrückt! Das veranlasste uns dazu, uns spontan einen Tag unter der Woche frei zu nehmen, um Richtung Salzkammergut zu düsen. Unser ausgewähltes Ziel: Strobl am Wolfgangsee. In der Touristeninformation deckten wir uns gleich mal mit Material ein und entschieden uns dann für den Bürgl-Panoramaweg - ein wildromantischer Holzsteg-Pfad entlang des Felsens und des Wassers. Wobei mir hin und wieder schon etwas mulmig war im Hinblick darauf, dass da vielleicht irgendwann Steine runterkullern. Wir veränderten die Route aber und gingen nicht ganz um den Bürgl herum, sondern wanderten nach St. Wolfgang weiter. Dort genossen wir bei einer Jause den Blick auf den See und die Sonne und spazierten durch das Ortszentrum bevor es auf gleichem Wege wieder nach Strobl retourging. 

 

 Was sind deine liebsten Ausflugsziele für schöne Tage?

Für Reiselustige: kuratierte Unterkünfte

Seite vielen Jahren sammle ich auf der Plattform Pinterest (eine Art digitale Pinwand im Web) Webseitenlinks von Hotels in Europa. Und zwar im Hinblick darauf, dass ich somit ein Archiv an Ideen habe, auf das ich im Bedarfsfall zurückgreifen kann, wenn die nächste Reise in Planung ist. Ich achte bei der Auswahl im Besonderen auf Leistbarkeit, die Zimmereinrichtung und Wellnessmöglichkeiten (weil wir das selbst ganz gerne nutzen). Kürzlich habe ich daher eine Liste zusammengestellt mit 12 Unterkunftstipps für die österreichischen Bundesländer Steiermark und Salzburg - vom Berghotel bis zur Pension und preislich alle unter 80 Euro (pro Person im Doppelzimmer, mit Frühstück oder Halbpension). InteressentInnen können die Liste unter Angabe ihrer Mailadresse hier kostenlos anfordern. Weitere Listen sind in Planung - in Folge auch für Länder wie Italien, Spanien, Deutschland uä.

Hoffen wir, dass das Reisen bald wieder möglich ist. Gustieren geht auf alle Fälle das ganze Jahr über.

 

Wohin reist du am Liebsten und was ist dir bei einer Unterkunft wichtig?

 

Das Titelblatt der Liste.

 

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Hallo, ich bin Alexandra

Als leidenschaftliche Fotokünstlerin gestalte ich mit meinen Bildmotiven Freudenbringer, die das Leben bunter machen – wie

z. B. Wandbilder, Büchlein, Billets, Blöcke und gebe meine Erfahrungswerte in Sachen Fotografie, Kunst und Kreativität aus über 20 Jahren weiter.

 

Ich bin ein Papierfan, liebe die Natur in allen Facetten und verbringe meine Zeit am Liebsten mit dem Ausprobieren neuer Rezepte, anregender Lektüre, im Garten oder mit kreativen oder lustigen Menschen. Meine Entdeckernatur verlangt danach, dass ich gerne neue Landstriche kennenlerne. Die müssen aber gar nicht weit weg sein.

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Kommentare: 1
  • #1

    Willy Brandstetter (Sonntag, 28 Februar 2021 20:50)

    Wieder bestens gelungen- Bravissimo!