Leistbare Fotokunst: Klassisches für die Wandgestaltung

Im Papiermachermuseum Steyrermühl stelle ich bis 2. September - gemeinsam mit dem Kunstverein - einige Werke in Schwarzweiß aus.

Das Monochrome ist noch immer ein Klassiker für eine weiße Wand, aber kann auch ein echter Hingucker sein, wenn es auf einer Kommode mit ein paar schicken Accessoires platziert wird.

Die Ausstellung ist zwischen Dienstag und Sonntag von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Aus Platzgründen sind die Motive in kleinen Rahmen platziert. Das kleine Bild muss aber nicht klein bleiben! Alle Motive sind in beliebiger Größe reproduzierbar.

Du kannst zum Beispiel auch rein die digitale Datei erwerben und in einem Fotolabor auf dem Material deiner Wahl ausarbeiten lassen wie z. B. Leinwand, AluDibond etc., Glas etc.


Einheitspreis digitale Datei für individuelle Ausarbeitung: 89 Euro.

Preis für gewerbliche bzw. unternehmerische Nutzung auf Anfrage bzw. nach Vereinbarung.
Die Bildrechte bleiben in beiden Fällen bei mir.


Bei Interesse kontaktiere mich einfach.

Übersicht der ausgestellten Bilder*

Für nähere Details wie größere Ansicht, Titel oder Preis bitte direkt ins Bild klicken.

* Die Ansicht zeigt Symbolbilder - Originalgröße und Rahmenmodell- bzw. -farbe wie in der Ausstellung.

Eine weitere Vielfalt an Bildmotiven ist hier zu finden - einfach mal durchklicken:
Portfolio
Reisebilder
Eyeem


Verreisen ohne Packliste? Geht gar nicht!

Wenn es darum geht, etwas zu organisieren bin ich ein richtiger Spießer. Ohne Listen jedweder Art läuft gar nichts rund in meinem Leben. Ich liebe es, Listen zu schreiben, Listen abzuarbeiten und erledigten Punkten mit wildem Durchstreichen den Marker "Abgehakt" aufzubrummen.

Von Norddeutschland bis nach Portugal: Beim Verreisen braucht frau einfach das gute Gefühl, alles im Griff zu haben - von der Kleidung bis zum Ladegerät ... ;-)

Es gibt außerdem Listen mit Ideen, mit Lieblingszitaten, mit Bücherwünschen, ich führe Einkaufslisten und To-do-Listen für zuhause und im Büro. Das gibt mir das Gefühl: ich hab mein Leben im Griff und es geht jeden Tag ordentlich was weiter. Denn diese Listen, die überall herumliegen und abgespeichert sind, mahnen mich natürlich ständig, sie auch zu beachten. Und wie das eben so ist, brauche ich auch für geplante Reisen eine eigene Packliste.
Die hab ich mal vor Jahren in einem Grundgerüst in einer Excel-Liste erstellt und wird nach jeder Reise evaluiert. In letzter Zeit dazugekommen: Ohrstöpsel und Sonnencreme mit LSF 50. Von der Zahnpasta, über Kartenmaterial für die Autofahrt bis hin zum Notizheft ist darauf alles zu finden - nur für Kurzurlaube gibt's eine extra Liste, die weniger umfangreich ist.

 

Was reingeht, geht rein

 

Angeblich packt ja mehr als die Hälfte aller Frauen über 50 Kleidungsstücke für einen zweiwöchigen Urlaub ein. Zählt da jeder Slip extra? Was Urlaube im warmen Süden betrifft, kann ich mir schon vorstellen, dass dies in etwa hinkommt. Schließlich haben die Sommerkleidungsstücke so wenig Stoff ... und was rein geht in den Trolley, geht rein, oder? Am meisten machen den Frauen bei der Wahl der Garderobe ja das Wetter und die vielen verschiedenen Reisesituationen Sorgen. Ein Pulli für abends, eine Weste für untertags wenn der Wind geht, bequeme Schuhe zum Latschen, Schuhe zum schicken Kleid passend, ein weißer BH und hautfarbene Unterwäsche fürs Darunter usw.

 

Zeitfressendes Beruhigungsmittel

 

Ein kleiner Nachteil dieser Liste: Für's Packen brauche ich ewig. Bis wirklich überall ein Hakerl gesetzt ist, sause ich ganz schön lange und oft zwischen verschiedenen Räumen und dem Blatt Papier hin und her.  Aber sie beruhigt irgendwie und ist ein gutes Mittel gegen Reisenervosität, die bei mir immer wieder aufs Neue zirka drei Tage vor dem Aufbruch ausbricht.
Mittlerweile ist auch Schatz ganz begeistert davon und fragt mich vor jeder Urlaubsreise: "Hast du denn unsere Reiseliste schon ausgedruckt?"
Spießertum ist anscheinend irgendwie auch ansteckend.

 

Ergänzende Artikel:
Reise gebucht? Stift und Notizheft einpacken!

Drei Tipps, wenn du dein eigenes Reisebüro bist

 

Wie gehst du beim Verreisen vor? Was muss unbedingt immer mit in den Koffer?
Ich freue mich über Rückmeldungen und Diskussion.


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Wie Bilder Herz und Gehirn miteinander verbinden: Interview mit einer Trainerin im Gesundheitsbereich

Bilder wecken unbewusst und bewusst Emotionen und Assoziationen - deshalb passen meine CreativeCards (ein Set aus 50 stabilen Fotokarten mit verschiedenen Motiven) auch gut in den Coaching- und Trainerbereich, um mit ihnen in Einzelsitzungen oder Gruppen zu arbeiten. Ich habe kürzlich Katharina Rosse, Gesundheits-Coach, zu einem Interview gebeten und sie gefragt, wie sie die CreativeCards in ihrem Arbeitsumfeld einsetzt. Katharina und ich kennen uns seit kurzem persönlich.

 

Alexandra:
Liebe Katharina, Du hast heuer im Juni ein Set der CreativeCards erworben. Schildere doch bitte kurz, was genau Du beruflich machst.

 

 

Katharina Rosse, Gesundheits-Coach                                          Foto: beigestellt

Katharina:

Mein Firmenname Smilenergy® steht für Selbstmanagement für Gesundheit. Ich arbeite in Einzelsitzungen als Gesundheits-Coach, aber auch als Traininerin für Gruppen mit Schwerpunkt Ernährung, Osteoporose und Schmerzmanagement. Wenn es um unsere Gesundheit geht, wissen wir doch alle recht gut WAS wir tun sollen, aber WIE wir das in unserem Alltag langfristig durchhalten ... da liegt der Hund begraben, oder? Ich biete Lösungen, individuell und auf die jeweiligen Lebensumstände abgestimmt.

Es gibt kein Patentrezept für Gesundheit, aber es gibt Methoden um das eigene Verhalten zu ändern. Thomas von Aquin sagt: „Gesundheit ist weniger ein Zustand als eine Haltung und sie gedeiht mit der Freude am Leben“. Moderner ausgedrückt: für Gesundheit braucht es eine positive Energie, die uns motiviert und unterstützt – eben Smilenergy®.

 

Alexandra:
In welchen Situationen oder zu welchem Zweck hast Du die CreativeCards bisher eingesetzt?

 

Katharina:
Der Mensch denkt in Bildern, erst danach kommt das Wort. Die wunderschönen Aufnahmen helfen dabei Gefühle und Gedanken zu erkennen und darüber zu sprechen. Sie bringen in Fluss und verbinden Hirn und Herz. Ich nutze die CC aber auch in meinen Gruppen-Trainings. Die Karten sind ein beliebtes Werkzeug um zu verdeutlichen: Wie geht es mir heute? Was ist mir wichtig?

Auch als „Überschrift“ verwende ich sie gerne. Wenn es um Fortschritt geht ist die "Leiter" ein gutes Symbol dafür. Der "weite Horizont" lädt ein die eigenen Ziele klar zu machen usw.

Und ... je nach Stimmung wähle ich fast täglich ein neues Bild für meinen Schreibtisch. Einfach nur so! Für meine persönliche Smilenergy®.

 

Alexandra:

Wie ist es Deinen Kunden/KlientInnen mit dieser Methode ergangen?

 

Katharina:

Ich unterliege als Coachin der Verschwiegenheitspflicht. Das musst Du sie schon selber fragen ...

Im Ernst: Vielen Menschen schätzen es das Gedankenkarussell zu stoppen und statt dessen die Bilder zu Wort kommen zu lassen. Das kann viel Druck wegnehmen. Mir ist es wichtig für jede Klientin und jeden Klienten die passende Methode zu finden. Die Bilder unterstützen mich dabei, mir ein Bild von diesem einen Menschen zu machen. Was positive Energie bringt – was Freude macht.

 

Alexandra:

Danke für diesen Einblick und weiterhin viel Erfolg in Deinem Berufsumfeld!

 

Nähere Informationen zum Tätigkeitsbereich von Katharina Rosse gibt es hier.

 

Kurzinfo CreativeCards:

50 Stück im Format 13 x 18 auf stabilem Fotokarton, reißfest, abwischbar. Auch individuell gestaltbar (passe Motive gerne diversen Wünschen an). Preis: Euro 49,- inkl. 

Nähere Informationen bitte einfach anfordern unter: albrandstetter@hotmail.com oder über die Kommentarfunktion.

 

 Herzlichst, deine Alexandra

Was meinst du zu dieser Methode? Hast du schon einmal mit Bildern gearbeitet? Was löst das Betrachten von schönen Bildern aus?
Ich freue mich über Rückmeldungen und Diskussion.


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Ein charmantes Städtchen in der Nähe von Hamburg

Wir stoppen im gepflasterten Zentrum vor einem Haus mit blauer Tür und roten Ziegeln. Hinter uns: eine schmale Gracht, in der ein Boot ankert. Mein erster Gedanke: Hier sieht es aus wie in Amsterdam! Dabei haben wir uns für drei Nächte in Stade eingebucht, einer kleinen Stadt Nähe Hamburg und am Rande des Alten Landes, einer fruchtbaren Obstbauregion am Elbfluss.

Ein familiärer Anlass hatte uns Mitte Oktober nach Norddeutschland geführt und daher entschieden wir: Wenn wir schon über 800 Kilometer fahren, dann bleiben wir auch länger. Die Vermieterin unseres Appartements ist quirlig und freundlich und der Akzent kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie eigentlich aus Bayern stammt. Wir teilen uns mit der vierköpfigen Familie, die oberhalb wohnt, den Flur und die wundervolle Aussicht auf eines der schönsten Gebäude der Altstadt. Das gemütliche, kleine Appartement mit Namen „Glück“ ist geschmackvoll eingerichtet und bietet beste Ausstattung. Von Kaffee und Tee, über Gewürze und Zeitschriften bis hin zu Seife und Küchenutensilien  ist alles da. Es sind auch die kleinen aufmerksamen Details, die uns begeistern – wie z. B. dass die Bettwäsche einfach fabelhaft duftet! Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Jeden Abend werde ich mit einer Tasse Tee am Küchenfenster sitzen, die Aussicht auf das elegante Bürgermeister-Hintze-Haus (apricotfarben) gegenüber  genießen und die Erlebnisse des Tages Revue passieren lassen …

 

Vier Dinge, die uns an Stade besonders begeistert haben:

Der Stadtkern ist beinahe autofrei und macht Lust aufs Flanieren und Zufußgehen. Vieles ist in wenigen Minuten gut erreichbar. Parken durften wir kostenlos im nahe gelegenen Parkhaus (ca. 3 Minuten Fußweg).

 

Es gibt einen guten Branchenmix an Shops und Geschäften und diese machen alle einen sehr gepflegten Eindruck. Die Häuser sind bestens in Schuss und es macht richtig Spaß, all die besonderen Fassaden zu entdecken.

 

Stade ist bei Nacht besonders charmant und fotogen, wenn die Laternen strahlen und die Lichter in den Häusern angehen. Manchmal glaubt man, sich in einer kleinen Märchenstadt zu befinden.

 

„Es wird draußen gesessen, solange die Temperatur nicht unter 5 Grad fällt“ – so ähnlich ist wohl die Maxime hier im Norden. Die Lokale haben auch am Abend immer noch ihre Tische und Stühle vorm Haus und die Menschen nutzen das auch.

 

Mehr über Stade erfahren: www.stade-tourismus.de

 

Sechs Vorschläge für Unternehmungen ab Stade:

 

Durchs Alte Land fahren
Es macht Spaß, die schmalen Straßen durch die Obstbauregion zu nehmen und schöne reetgedeckte Häuser, Leuchttürme und geschmackvolle Hofläden zu entdecken. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass es in der schönen Jahreszeit ganz schön rundgeht hier. Besonders zur Apfelblüte nutzen auch die Hamburger diesen schönen Flecken vor den Toren Hamburgs für Freizeitaktivitäten.

 

Die Hansestadt Hamburg besuchen
In zirka 45 Minuten erreicht man mit dem PKW das „Tor zur Freiheit“, die Stadt Hamburg. Besichtigungen, Shopping, Musicalbesuche oder eine Hafen- oder Alsterrundfahrt sind beliebte Aktivitäten in der Hansemetropole.

 

Städte wie Glückstadt oder Buxtehude erkunden
Wer nach Glückstadt will, sollte auf jeden Fall Zeit einplanen. Es gilt, die Elbe mit der Elbfähre zu überqueren und in Stoßzeiten kann es da schon mal zu kleinen Staus kommen. Auf jeden Fall ist es ein kleines Erlebnis, mal auf der Elbe zu schippern. Hin- und Rückfahrt mit der Fähre: ca. 20 Euro.
Südöstlich von Stade liegt Buxtehude, das einen charmanten Ortskern hat und zum Bummeln einlädt.

 

In Brunsbüttel dicke Pötte gucken
Wer immer schon mal sehen wollte, wie riesige Schiffe über den Nord-Ostsee-Kanal in das "Delta" der Elbe geschleust werden, muss nach Brunsbüttel fahren. Zwei Aussichtshäuschen mit Fensterfront (kostenlos) bieten einen guten Blick auf die Schleusenkammern und dicke Pötte und Kreuzfahrtschiffe, die aus allen Teilen der Welt kommen. Etwas Zeit sollte man schon dafür einplanen, es gibt aber auch einen Online-Kalender, der preisgibt, wann welches Schiff an die Schleuse kommt.

 

Wissen erweitern in Bremerhaven
In Bremerhaven kann man nicht nur Fisch kaufen und genießen – die Stadt bietet auch eine Fülle an interessanten Museen: das deutsche Auswandererhaus (18 Euro Eintritt), den Zoo am Meer, das Klimahaus uvm. Von der Plattform des Atlantic Hotel Sail City, das architektonisch wie ein Segel gebaut ist, eröffnet sich einem ein guter Rundumblick über ganz Bremerhaven. Nur mit Lift: 3 Euro.

Ausflüge oder weitere Aufenthalte planen
Gut erreichbar sind auch Cuxhaven und das Wattenmeer sowie die nördlich gelegenen Orte Friedrichskoog (mit Seehundebabystation), Büsum oder der Kurort St.Peter-Ording. Noch weiter oben schließen die nordfriesischen Inseln an. Es gibt also viel zu sehen!

 

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Lendenwärmer, Rauchnächte und Tradition: Das österreichische Ausseer Land im mystischen Winterkleid

 

Das Ausseer Land ist eine der Regionen, in der die österreichische Kultur, die Tradition und der Stolz dort heimisch zu sein, ganz deutlich spürbar werden. Voriges Jahr war ich zu Gast in diesem Stück Steiermark, das so nahe an meiner Heimat Oberösterreich liegt, dass ich mir wünschte, die Landesgrenze hätte doch etwas anders verlaufen können. Dort, wo im Frühjahr der Narzissenpracht gehuldigt wird, wo die Schlager- und Volksmusik der "Seer" zum Kulturgut gehört und sich niemand dafür geniert, im Winter einen schafwollenen Lendenwärmer unterm Hemd zu tragen.

 

 

Aussee ist anders und auf seine Art irgendwie speziell, besonders in der kühlen Jahreszeit. Am Grundlsee, unserem Kurztrip-Urlaubsort, herrscht zu diesem Zeitpunkt zwar Beschaulichkeit, aber die Parkautomaten entlang des Sees verraten, dass es hier in der Hochsaison wohl doch auch rundgeht in Sachen Menschenandrang und Tourismus. Die Wasseroberfläche liegt vor uns wie ein glatter Spiegel, rundherum ist noch alles grün, nur die oberen Wälder und die Berge sind schon schneeweiß. Grauer Himmel, Nieselregen. Einzig das gegenüberliegenden weiß strahlende Schloss Casteglioni durchbricht diese, ruhige winterliche Melancholie. Vom Grundlsee aus kommt man nicht mehr recht weit, alle Straßen enden hier und der geschichtenumwobene Toplitzsee hat gleich angrenzend seinen Platz inmitten stiller Natur gefunden. Das Holz dominiert die Bauweise der Häuser, die irgendwie nach Kaiserzeit aussehen, auch in unserem Hotel hat es auf vielseitige Weise Einsatz gefunden - es prasselt sogar im Ofen an der Rezeption. Dazu kredenzt uns der 4-Sterne-Gastgeber regionalen Fisch und lecker zubereitetes Gamsfleisch.

 

Ein Dirndl ist nicht mehr abwegig

 

Im nächstgelegenen Bad Aussee begegnen wir am nächsten Morgen elegant gekleideten Damen und Herren im modisch trachtigen Look. Nirgendwo werden Karohemd, Hut, Lodenjanker und bockige Stiefel so selbstbewusst getragen wie hier. In den Auslagen finden sich bäuerliche Antiquitäten nebst Polster- und Stoffwaren mit Hirschmotiven, die berühmten Salzprodukte und allerlei Wärmendes aus Schafwolle. Die Winter dürften doch auch streng sein. Die Schneestecken an den Straßenrändern ragen höher als bei uns zuhause und Buchspflanzen und kleine Thujen bekommen ein Spitzdach aus Holzbrettern übergestülpt. Und während ich einen kleinen Folder zu einem Vortrag über richtiges Räuchern in den "Ausseer Rauchnächten" studiere, denke ich: "Ein Dirndl habe ich bisher als überflüssig angesehen, aber wenn ich hier öfter Zeit verbringen würde, ich würde mir eins zulegen." Und einen Janker. Und bockige Stiefel.

 

Wir verabschieden uns von diesem Landstrich und dem Grundlsee, indem wir nach dem Saunagang die Holztreppe in den sechs Grad kalten See hinuntersteigen und uns schnelle Abkühlung verschaffen. Von der Ruheliege aus blicken wir durch die vor uns liegende große Glasfront noch ein letztes Mal auf die dunkle, mystisch wirkende Wasseroberfläche ...

 

Meine Freundin Gertraud gab mir damals den Tipp, an den Grundlsee zu fahren. Ich freue mich immer wieder über Empfehlungen von anderen. Daher: Nicht scheuen, im Freundeskreis nach geeigneten Hotels, Orten, Zielen nachzufragen!

 

 

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Effectuation: Vier Prinzipien, wie du mit leistbaren Einsätzen   zur Umsetzung deiner Ideen gelangst

Schon seit längerem habe ich einen E-Mail-Newsletter über die Methode „Effectuation" abonniert. Sie trotzt allen gängigen Managementtheorien und eignet sich besonders für Vorhaben, deren Zukunft und Ausgang nicht berechenbar oder noch ungewiss sind. Perfekt für Menschen, die einfach einmal im Kleinen mit etwas beginnen wollen.

 

Bild zeigt Motivation und Weg, Ideen und Pläne

 

Ich habe festgestellt, dass ich mein nebenberufliches Papeterie- und Fotografiebusiness – ganz unbewusst nach den Prinzipien von „Effectuation“ betreibe.

 

Grob gesagt lauten die Leitlinien:

 

a) Mittelorientierung statt Zielorientierung
Wer ich bin, was ich weiß und wen ich kenne - diese Mittel bestimmen, was machbar ist.

Ich arbeite mit allem, was ich weiß und meine Person ausmacht. Dabei nutze ich u. a. mein vielfältiges Fotoarchiv und mein Archiv an schönen Sätzen und Sprüchen. Als Papierliebhaberin halte ich mich an dieses Material und ich umgebe mich gerne mit künstlerischen Menschen, mit denen ich mich über meine und deren Ideen austausche.

b) Leistbarer Verlust statt erwarteter Ertrag
Da eine ungewisse Zukunft keine Erträge vorhersagen lässt, sollte man nur aufs Spiel setzen, was man zu verlieren bereit ist.

Dass ich viel Zeit in mein nebenberufliches Business stecke, lässt sich gut verkraften. Es macht so viel Spaß, mich meinen Ideen zu widmen, dass ich täglich daran arbeite. Ich bin auch bereit, gewisse Summen an Geld in den Aufbau zu stecken, die meiner Schmerzgrenze entsprechen. Aber ich habe bisher keine hochtrabenden Umsatzziele im Kopf.

 

c) Umstände und Zufälle nutzen statt vermeiden
Es gilt, Überraschungen in Chancen zu verwandeln und Nutzen aus dem Ungeplanten zu ziehen.

Passenderweise heißt meine Facebook-Fanseite „Serendipity shots“. Serendipity ist der glückliche Zufall; etwas, das man findet, womit man gar nicht gerechnet hatte. Solche Momente gibt es immer wieder im Leben und Business – man muss sie allerdings erkennen und dann zu nutzen wissen. Bei mir gab es in letzter Zeit einige davon und ich nutze sie auch.

 

d) Partnerschaft statt Konkurrenz
Vermeintlich definierte Konkurrenz wird mit ins Boot geholt, um Synergien zu erzeugen.

Im Kunstverein ist natürlich jeder darum bemüht, seine Kunst am besten zu verkaufen und zu vermarkten. Nun könnte natürlich jeder für sich eine Einzelausstellung starten – aber viel mehr Sinn macht es, sich mit weiteren Künstlern zu einer Gemeinschaftsausstellung zusammenzuschließen. So greift man auf ein dreifach  großes Netzwerk zurück, um die Ausstellung zu einem Erfolg zu machen.

 

 

 

Effectuation heißt kurz gesagt:  mit leistbaren Einsätzen in kleinen Schritten arbeiten.
Oder als Metapher: Man kocht mit dem, was im Kühlschrank ist!

 

 

Nach der Bestandsaufnahme:

  • Einfach mal nebenbei mit etwas beginnen
  • Einfach mal versuchen, eine erste Idee umzusetzen
  • Einfach mal sehen, was man aus den eigenen Interessen /Fähigkeiten machen kann
  • Einfach mal die Kontakte nutzen, die man schon hat

Im Prinzip bin ich es auf diese Weise angegangen, mehr aus meinen Vorlieben und Fähigkeiten zu machen: Ich hatte die Ideen, ich hatte das Material, ich hatte Kontakte oder erweiterte diese im Laufe der Zeit und ich wusste, was ich liebe und wofür ich mich selbst begeistern kann.
Das war der Start für meine Gruß- und Dankeskarten, für die Kalender, für die CreativeCards und Wandbilder – und für meine Facebook-Fanseite und meine Webseite.

 

 

Um etwas Ungewisses oder Unplanbares zu beginnen, weil man nicht weiß, wie sich etwas entwickeln wird, eignet sich "Effectuation" gut. Ab einem bestimmten Punkt fährt man dann jedoch mit herkömmlichen Business-Strategien besser, sagen die Expertinnen und Experten.

 

 

Also: Nur Mut! Klein beginnen mit dem, was schon da ist!
Bestandsaufnahme machen, reflektieren, notieren, überlegen, starten.

Aus eigener Erfahrung kann sich sagen: "Man muss einfach mal ins Tun kommen und mit etwas anfangen. Dadurch gewinnt man auch die Sicherheit, sich über Folgeschritte zu trauen."

 

Mehr über "Effectuation" kannst du auch hier nachlesen:
Zur Webseite von Effectuation

 

Herzlichst, eure Alexandra

Was meinst du zu diesem Prinzip? Weißt du um deine Ressourcen? Was macht das Beginnen schwer?
Ich freue mich über Rückmeldungen und Diskussion.


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My fairytale summer - Märchensommer 2016

Es ist wundervoll ... durch jene Felder zu spazieren, die Landwirte bepflanzen und dort Blumen zum Selbstpflücken anbieten. Ich habe dies kürzlich in meiner Heimatgemeinde getan. Einen Spaziergang eingeplant, die Kamera mitgenommen und bin dann bei bereits tiefstehender Sonne dort gewesen und durch die Pflanzreihen geschlendert.
Seht selbst, welch wunderbare Lichtstimmung sich über die Blüten gelegt hat ...

"Warum lieben Menschen Gärten?

Weil diese, wie Religionen, Balsam für die Wunde der Endlichkeit sind,

die Menschen zu allen Zeit schmerzt."
- Wilhelm Schmid -

 

Blumenpflanzung mit Gladiolen
Bunte Durchleuchtung
Weiße Blüten im Feld
Fragil in Weiß
Bunte Gladiolen in einem Feld
Farbe macht Laune
Wunderbare Blüte einer Dahlie
Rosa Dahlie
Pinkfarbene Blume im Feld
Pretty in Pink
Blütenstängel im Feld
Sommerfeeling im Feld

Wo hast du schon einmal märchenhafte Sommerabendstimmung erlebt?
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In Andalusien ausprobiert: Einmal Urlaub mit Familienanschluss bitte!

Seit die Urlaubsplanung mittels Internet so einfach geworden ist, boomen auch die Plattformen, über die man sich eine Unterkunft bei privaten Vermietern auf der ganzen Welt suchen kann. Mein Lebenspartner und ich haben diese Form des Urlaubens einmal ausprobiert - und zwar in Andalusien, im heißen Süden Spaniens.

Villa in Andalusien mit Pool

     Außenanlage mit Pool und Einrichtungs-Detail

 

Die Bilder auf der Plattform sahen vielversprechend gemütlich und mediterran aus, der Preis war günstig und der Besitzer Deutscher. Das wirkte anziehend, da konnte ich zumindest mein Englisch mal hinterm Berg lassen. Bei der Buchung hat alles geklappt: E-Mail-Korrespondenz, Anzahlung (20 Prozent) und wir bekamen gleich eine exakte Anfahrtsbeschreibung mit dazu geliefert und fanden das Anwesen auf dem kleinen Hügel - ca. 25 Minuten Autofahrt von Malaga entfernt - auf Anhieb. 14 Tage lang hatten wir nun ein 70 Quadratmeter großes in orientalischen Farben eingerichtetes Appartement für uns allein. Währenddessen:

Gespräche mit Herrn K. über Land, Leute und das Leben in Andalusien, Musikproben der Metal-Band des jüngsten Sohnes (hielten sich glücklicherweise in Grenzen) und Freundschaftschließen mit Haushund Boromir.

Dennoch war es ein Familienanschluss mit der Gewähr von genügend Freiheit - denn wer mag schon tagtäglich aus Höflichkeit Smalltalk führen, sobald man sich nur über den Weg läuft? Nein, die Familie war da ganz entspannt und ließen uns viel Raum. Während die Jungs in der Schule waren und der Papa im nächsten Ort der Arbeit nachging, konnten wir im Privatpool planschen, auf der Terrasse frühstücken oder Siesta machen, Feigen vom Baum essen und uns zwischendurch wie Eigentümer dieses südlichen Domizils fühlen.


Fazit:

Ein Urlaub mit tollen Entspannungsmöglichkeiten und einzigartigem Informationsgehalt, der die Geldbörse schonte und erneut das Gefühl hinterließ: Bettenburgen und Massenabfertigung müssen echt nicht sein.

 

Wo hast du schon einmal Urlaub mit Familienanschluss erlebt und wie hat es dir gefallen?
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Es muss nicht immer Pizza sein! Partytauglich-Vegetarisch-Köstliches aus Italien.

Auf meinen Reisen nach Italien werde ich auch sehr oft kulinarisch inspiriert und probiere das eine oder andere Rezept aus, um es zuhause nachzukochen. Ein leckeres  Gericht ist Parmigiana die Melanzani, eine Schichtspeise aus Melanzanischeiben, Tomaten, Mozzarella. Wahrscheinlich hat sie in Süditalien ihren Ursprung - ich erinnere mich auch, dass ich mal eine Portion in einem Lokal in Kalabrien ähnlich serviert bekam. Aufgewärmt oder lauwarm schmeckt sie am besten. Und auch Vegetarier werden damit ihre Freude haben, kommt sie doch gänzlich ohne Fleisch aus.

Parmigiana di Melanzani - ein Rezept aus Italien

Parmigiana di Melanzani

 

Einkaufsliste / Zutaten
für 4 Personen als Vorspeise oder 2 Personen als Hauptspeise (mittlere Auflaufform)


Ca. 1 kg Melanzani (3-4 Stück)
Mehl zum Wenden
Öl zum Frittieren
1 EL Olivenöl
Butter für die Form
Ca. 300 g frische, geschnittene Tomaten oder Dosentomaten
300 g Mozzarella
50 g Parmesan
frisches oder getrocknetes Basilikum
Gewürze nach Belieben (Salz, Oregano, Pizza ...)

Erlebnisse aus zwei meiner Italien-Reisen kannst du auch hier nachlesen:
Piazza, Palazzo, Perfetto: Melancholisches Triest
Urlaub auf einem Weingut im Friaul - und warum ich wiederkehren werde

 

Zubereitung
Die Melanzani in 1 cm dicke Scheiben schneiden, mit Salz bestreuen. Senkrecht in eine Form schichten und abtropfen lassen, danach gut trocken tupfen. In einer Pfanne Öl erhitzen, die Scheiben kurz vorm Eintauchen in Mehl wenden und alles beidseitig goldbraun frittieren bzw. braten (da das einige Zeit beansprucht ev. schon am Vortag machen). Oder - andere Variante: am Grill goldbraun anbraten.
In einem Topf Olivenöl erhitzen, die Flaschen- oder Dosentomaten hinzugeben und etwas einkochen lassen. Mit Salz und Gewürzen abschmecken. Das Backrohr auf 200 Grad vorheizen und eine Form buttern. Den Boden und die Seiten mit den Melanzanischeiben auskleiden, darauf Tomatensauce verteilen, dünn geschnittene Mozarellascheiben drüber legen, mit geriebenem Parmesan und frischem oder getrocknetem Basilikum bestreuen und so weiter schichten, bis alle Zutaten verbraucht sind. Die oberste Schicht besteht aus Melanzanischeiben bestreut mit Parmesan. Bei 200 Grad zirka eine halbe Stunde backen. Falls gleich verzehrt wird: Parmigiana nach dem Herausnehmen aus dem Ofen noch etwas zum Setzen der Flüssigkeit in der Form lassen und dann portionieren.

 

Welche italienischen Gerichte kochst du am liebsten? Hast du ein gutes Rezept?
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Was bringt es, aufzuschreiben was schön war?

Freundlicherweise bekam ich kürzlich von Dunja Herrmann von Glückswerkzeuge ihr Notiz-Spiralbüchlein „Was war heute schön?“ zur Verfügung gestellt. Sie ist auf mich in meiner selbsternannten Rolle als „Botschafterin für die menschliche Sehnsucht nach Schönem“ aufmerksam geworden. Ich habe mich über die Zusendung sehr gefreut. Nun, wie geht es mir damit, jeden Tag drei Dinge zu notieren, die schön waren? Hier mein Resümee.

 

Tagebuchschreiben macht glücklich
Glückswerkzeug "Was war heute schön?" / Bild: Dunja Herrmann

 

Urlaub und so
Begonnen hab ich mit dem Büchlein am ersten Tag meines diesjährigen zweiwöchigen Urlaubs in Italien. Das Essen! Die Landschaft! Die Erlebnisse! Im Urlaub fällt es natürlich ganz leicht, jeden Tag drei Dinge zu notieren. Darunter Sätze wie „Erstmals einen Fuchs in freier Wildbahn gesehen“ oder vermeintlich Profanes wie „Fünf Stunden Autofahrt und alles ist gut gegangen“.

Erlebnisse aus zwei meiner Reisen kannst du auch hier nachlesen:
Pizza, Pasta, Perfetto - Das melancholische Triest
Urlaub auf einem Weingut im Friaul - und warum ich wiederkehren werde

 

 Zuhause im Alltag
Daheim gestaltet sich das Schreiben schon etwas schwieriger. Ich habe es mir zum Ritual gemacht, mich jeden Abend kurz hinzusetzen, das Büchlein in die Hand zu nehmen und mir Gedanken zu machen. Einmal vergaß ich auch schon mal zwei Tage darauf, da hilft es, wenn es irgendwo liegt, wo es immer in Sichtweite ist und ich daran erinnert werde. Aus den Augen – aus dem Sinn – das kann ganz schnell gehen. Fakt ist, an einem ganz normalen Tag ist es schon manchmal eine Herausforderung, drei Punkte zu definieren. Darin landen dann Sätze wie: „Erdbeeren mit Vanilleeis auf der Terrasse genossen“ oder „Der Kassiererin im Supermarkt ein nettes Kompliment gemacht“ oder "Pralinen von einem Kunden bekommen".

 

 

Was es auslöst
Was macht es mit mir, wo ich das nun seit fast zwei Monaten so durchziehe?
Ich nehme mir Zeit. Zeit, über Schönes nachzudenken. Diese Momente rücken vermehrt ins Bewusstsein. Und ich erkenne auch, dass es oft wirklich die kleinen Dinge sind, die glücklich machen oder wundervoll sind. Außerdem finde ich es jetzt schon – nach dieser kurzen Zeit - herzerfrischend, darin zu blättern und die Highlights eines Tages aus der Vergangenheit nachzulesen. Nach einem ganzen Jahr habe ich dann die schönsten Momente geballt als Nachschlagwerk vor mir liegen. Vielleicht mache ich sogar ein kleines Projekt daraus – wer weiß?

 

Zur Ausführung des Notiz-Spiralbüchleins:
Die Größe finde ich sehr ideal, auch das quadratische Format ist ansprechend. Man hat es überall schnell mal eingepackt. Einzig: Beim Schreiben stört die Spirale hin und wieder, wenn man Richtung Mitte kommt. Dass es jeden Tag drei Dinge sind, die niedergeschrieben werden sollen, passt gut, dadurch ist man auch ein bisschen gefordert, auch mal wirklich auf die kleinen Dinge zu achten. Auch der Platz dafür ist ausreichend: eine Zeile für das Datum, jeweils fünf Zeilen für das Erlebte.

 

Ja, ich kann sagen: Dieses Büchlein ist ein echtes Glückswerkzeug.

 

Hier gibt es nähere Informationen dazu:
Zur Glückswerkzeuge-Auswahl

Machst du etwas Ähnliches? Schreibst du eine Art Tagebuch?
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Weintrauben und Sterne - ein Agriturismo als Seelenstreichler

Ich wusste bis vor kurzem nicht, dass die Region Friaul-Julisch/Venetien in Oberitalien von Weinstraßen und Weinhügeln durchzogen ist und auch Olivenöl produziert. Im Zuge des ersten intensiveren Besuchs fielen mir nur die bunten Shoppingcenter und grauen Firmenareale rund um die Einkaufsstadt Udine ins Auge, das Hinterland blieb jedoch im Verborgenen. Das änderte sich mit einem erneuten Urlaub im Friaul, wo wir unter anderem zwei Nächte auf einem Weingut verbrachten. Bereits im Web sahen die Bilder vielversprechend aus: viel Grün, eine gepflegte Pool-Landschaft, ein charmantes Steinhaus und das gebuchte Appartement versprühten – zumindest schon mal visuell – urige Gemütlichkeit. Der kleine Ort auf der Landkarte, Faedis, sagte mir nichts. Aber er lag in der Nähe meines Lieblingsortes Cividale, und daher buchte ich uns dort ein.

Nach einer kurzen Fahrt durch Wald und Weinberge auf einer sich schlängelnden schmalen Straße dann der Wow-Effekt. Alles sah noch viel schöner aus als auf den Bildern der Buchungsplattform. Das Licht tauchte die gesamte Landschaft in einen warmen Ton, das Anwesen machte einen sehr gepflegten Eindruck (nix da mit unordentlicher Landwirtschaft!) und meine Augen blieben kleben an der Aussicht von der Poollandschaft über die Weinberge bis zur Ebene von Udine. Inmitten der zwei großen Gebäude: eine kleine Kapelle. Die Chefin mit dem klingenden Namen Daniela Comelli empfing uns herzlich auf Englisch und wir freuten uns über das Gastgebergeschenk: zwei Flaschen Wein und ein kleiner Snack und Getränke im Kühlschrank. Erfreulich gestaltete sich auch der Anblick des feschen Winzers Eros, der von morgens bis abends in gelben Gummistiefeln und Arbeitsmontur das Gelände und die Weinproduktionshalle im Griff hatte. ;-)


Es war ein Genuss, die viel zu kurze Zeit dort zu verbringen – beinahe nur in Gesellschaft von Weintrauben und Sternen – so heißt nämlich das Agriturismo auf Italienisch: „L’uva e le stelle“.
Preis im Mai: 55 Euro pro Nacht und Nase (ohne Frühstück). Es bietet drei Appartements an.

Hier sind fünf Gründe, warum ich wiederkommen werde:

1. Die kleine Schwester der Toskana?
Landschaftlich könnte das Gut ebenso in der Toskana liegen – Licht, Landschaft und die Bauweise des Weinguts erinnern stark daran. Nur, dass die Region Friaul um einiges schneller erreichbar ist.
Nach knapp über vier Stunden Autofahrt von meiner Heimat Oberösterreich entfernt, lässt sich italienisches Flair genießen. Das macht diese Region sehr attraktiv.

 

2. Alles molto bello!
Man denkt an Landwirtschaft und bekommt statt Schmutz, muffigem Geruch und Unordnung Sauberkeit vom Feinsten präsentiert. Ich habe selten so ein gepflegtes Gut gesehen – die Comelli’s haben ihren Betrieb bestens im Griff.

 

3. Im Einklang mit der Natur
Es ist herrlich, abends mit einem Glas Wein auf der Veranda beim Pool zu sitzen und in die wunderbare Landschaft zu schauen. Das gute Bett ließ herrlichen Schlaf zu. Aber man muss auch damit rechnen, dass die frühmorgendliche Stille von lebhaftem Vogelgezwitscher durchbrochen wird. Man ist eben mitten in der Natur – zwischen Weintrauben und Sternen.

 

4. Nachschub für die Seele
Die Zeit war zu kurz, um die Seele ausgiebiger baumeln zu lassen und die Annehmlichkeiten dieser Gegend intensiver zu genießen. Vorhaben für das nächste Mal: zur Badesaison buchen, um den Pool richtig auszukosten; das von Familie Comelli geführte Restaurant in wenigen Kilometern Entfernung aufsuchen und die Küche testen.

 

5. Strada del Vino intensiv
Ein Fixpunkt für einer Wiederkehr wird sein, die gesamte Weinstraße in dieser Region abzufahren, um weitere schöne Flecken zu entdecken. Ich freue mich schon darauf, davon zu berichten.

Wo hast du schon einmal einen richtigen Seelenstreichler-Urlaub erlebt?
Oder hast du Tipps für die Region Friaul?
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Sieben Erkenntnisse zur Kreativmesse Wels

Ich war im April erstmals Ausstellerin auf einer Messe – und zwar auf der Kreativ- und Kuchenmesse in Wels. Diese Möglichkeit für mich hat sich durch den Verein Palette Kunstforum OÖ“ ergeben, dem ich angehöre und der eine kleine Galerie auf der Messe aufgebaut hat. Als einzige Fotografin unter lauter Malern und Zeichnern und einer Keramikkünstlerin konnte ich am Messestand gerahmte Werke, Werke im Passepartout und meine neuesten Gruß- und Fotospruchkarten präsentieren. Dabei bin ich mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen, habe Rückmeldung zu meinen Produkten erhalten und Kontakte geknüpft.

 


Wels, Kreativ- und Kuchenmesse, Messestand Wels
Collage vom Messeauftritt - u. a. mit Doris vom Grafikstudio Farbklexx

Meine sieben wichtigsten Erkenntnisse:

 

Erkenntnis 1)
Früh mit den Vorbereitungen beginnen! Ich habe mich erst im März zur Teilnahme entschieden und bin dann entsprechend unter Zugzwang gekommen. Denn: der Messetermin war Mitte April und ich mache das ja alles nebenbei! Produkte mussten vorbereitet und gedruckt werden; Befestigungsmaterial und Passepartouts besorgt und Überlegungen für die Präsentation angestellt werden uvm. Ich habe mir dann eine Checkliste für die Messe angelegt - die hat mir sehr dabei geholfen, dass ich nichts vergesse, was alles mitzunehmen ist!

 

Erkenntnis 2)

 

Es muss nicht alles perfekt sein. Die Kleinigkeiten, die einem selbst so wichtig erscheinen, nehmen die Besucher gar nicht wahr. Mantra für die Zukunft: Es darf auch leicht gehen!

 

Erkenntnis 3)

 

Mein nächster Stand auf einem Markt oder eine Messe muss in die Höhe wachsen. Alles, was auf Augenhöhe ist, nehmen die Menschen mehr wahr, denn sie sind irrsinnig abgelenkt von den vielen Reizen, die auf einer Messe von allen Seiten auf sie einprasseln und neigen eher zu einem "Hans-guck-in-die-Luft". Geht einem ja selbst auch oft so.

 

Erkenntnis 4)

Freitag war mein bester Verkaufstag, am Sonntag wollten die Menschen überwiegend nur schauen und reden. Haben die vielleicht freitags und samstags schon ihr Wochenende-Budget ausgegeben?

 

Erkenntnis 5)

Einzelpersonen nehmen sich mehr Zeit, um genauer hinzusehen als Paare oder Frauen und Männer in Duos oder Gruppen. Überwiegend haben bei mir Frauen 30+ gekauft, die allein unterwegs waren.

 

Erkenntnis 6)
Gespräche mit Menschen bringen auf neue Ideen. Diese Erkenntnisse noch gleich auf der Messe zu notieren macht Sinn. Flexibel zu bleiben auch. Eine Dame wollte ein Motiv aus meinem 50er-Paket an Trainer- und Coachingkarten erwerben, was ich so nicht zugelassen habe. Dabei wäre es eigentlich egal gewesen – die eine Karte lässt sich ja schnell wieder nachproduzieren und ich hätte ihr damit eine Freude gemacht.

 

Erkenntnis 7)

 

Es braucht ein bisschen Action und Hingucker am Messestand – da werden wir uns als Verein wohl fürs nächste Mal einiges einfallen lassen. Von Flyern mit aktuellen Terminen drauf über ein Kleid, das aus Postkarten-Kunstwerken gefertigt ist, haben einige von uns schon Ideen dazu gesponnen.

 

Abschluss-Fazit:
Das war mein erster Auftritt - und das erste Mal das ich mit meinen Produkten unter die Leute gegangen bin. Wandbild habe ich keines verkauft und mit den kleinen Produkten kommt  nur ein bisschen Körberlgeld ins Portmonee, aber es ist mal ein Anfang gemacht. Als nächstes möchte ich kleiner konzipierte Verkaufsmöglichkeiten ausloten und austesten.

 

 

 

 

Netter Nebeneffekt:
Meine Künstlerkollegen haben am Messestand gezeichnet und gemalt und mich dazu inspiriert, auch selbst zu zeichnen anzufangen.

Dabei sind kleine Illustrationen entstanden, wie diese hier. Als Ideengeber dienten mir eigene Fotomotive. Kreativität ist einfach ansteckend!

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Meine Werke erstmals in einer Galerie!

2015 hat das bekannte Unternehmen Hartlauer am Linzer Pöstlingberg die „Bühne der Fotokunst“, einen Ausstellungsraum für Fotografie, eröffnet. Inhaber Robert Hartlauer lädt in unregelmäßigen Abständen dazu ein, sich in Form eines Wettbewerbs für die Werkschau in der Galerie zu bewerben.


Pichl bei Wels, Nebel, Landschaft, Hartlauer Fotogalerie
Wettbewerb "Österreich im Bild" - Landschaftsmotiv

 

Ich habe mich 2015 für den Wettbewerb „Österreich im Bild“ beworben und konnte die Jury mit einem Landschaftsbild überzeugen. Das Motiv war über viele Wochen in der Galerie ausgestellt - ausgearbeitet auf Alu-Dibond und in ansprechender Größe.

Ebenfalls punkten konnte ich beim weiteren Thema „Zauber der Farben“, wo eines meiner eingereichten Bilder in der Digital-Präsentation gezeigt wurde. Weiters liegt zu jedem Ausstellungsthema ein eigener Katalog auf, in dem die Fotografien abgedruckt werden und der auch erworben werden kann.

Dieser Erfolg freut mich umso mehr, da bei diesen Wettbewerben Fotograf/-innen aus allen Teilen der Welt mitmachen. Schön, dass ich es da auch als ambitionierte Freizeitfotografin schaffe, mich inmitten der Bildervielfalt zu behaupten.
Hier gibt es nähere Infos zu den laufenden Ausstellungen: Fotogalerie Hartlauer


Mein Tipp: Warum  nicht mal einen Tagesausflug nach Linz einplanen? Mit der Pöstlingbergbahn ab Hauptplatz rauf auf den Pöstlingberg fahren (selbst das ist schon ein kleines Erlebnis!), die fantastische Aussicht über Linz genießen, der Wallfahrtskirche einen Besuch abstatten, einen Spaziergang machen und als Abschluss noch die Galerie besuchen und fantastische Bilderwelten entdecken. Der Eintritt in die Galerie ist im Preis für die Fahrt nach oben schon inkludiert.
Mal gucken: Pöstlingberg-Infos


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Nicht versäumen in Italien: das melancholische Triest

Triest bei Nacht
Piazza dell' Unitá bei Nacht
Spiegelung am Canale Grande in Triest
Am Canale Grande

 

 

 

Wo Dichter Rainer Maria Rilke bereits am Meer lustwandelte

und viele seiner Werke entstanden, da ist ein reizvoller

Flecken Italien zu finden: Die Region Friaul-Julisch/Venetien

an der Grenze zu Österreich und Slowenien. Dazu gehört

auch die schöne Stadt Triest – ein italienisches Juwel

auf slowenischem Boden mit österreichischer Geschichte.

Ich habe sie mir näher angesehen und bin seither ein noch

größerer Fan des Landes in Stiefelform geworden.

Eindruck & Flair: Piazza und Palazzo – perfetto!

Von meiner Heimat Oberösterreich aus erreicht man die Region in wenigen Stunden Autofahrt – bis Triest sind es knapp fünf Stunden. Der erste Eindruck war eine Mischung aus Anspannung und Romantik. Wie passt das zusammen? Zum einen herrschte Sonntagabend gerade Rush-hour stadteinwärts (die Menschen strömten von den umliegenden Stränden nach Hause), zum anderen empfing uns ein wundervoller Sonnenuntergang entlang der Straße am Meer, sodass wir eine Pause einlegten, um das Szenario auf uns wirken zu lassen.

 

Die Stadt selbst erscheint auf den ersten Blick überschaubar und ihre Imposanz erschließt sich einem erst, wenn man sich mittendrin befindet. Vom Golf von Triest weg erhebt sie sich in die Höhe, eng aneinander gereiht schmiegen sich Häuser und Siedlungen an den Karsthügeln empor und eine Standseilbahn erleichtert den Weg in obere Gefilde.
Das Aussehen der Stadt prägen viele kleine und große Palazzi, die Überreste eines Amphitheaters und weitere römische und antike Artefakte, Einkaufsstraßen, der Hafen, der Canale Grande (ein Meeresarm, der bis ins Stadtinnere reicht), einige Parkanlagen, viele Cafés (Triest ist DIE Kaffee-Stadt!) und stilvoll gekleidete Menschen.

 

Der Anziehungsmagnet schlechthin ist aber die mächtige Piazza dell' Unitá, nördlich begrenzt durch das Rathaus, seitlich imposante Palazzi und südlich reicht der Platz bis fast zum Meer – das macht den ganz besonderen Reiz aus. In der Nacht verzaubern einen dann die Lichter an und in den Gebäuden. Ein perfekter Platz, um sich niederzulassen und einfach zu beobachten, was sich so tut. Die Piazza ist ohnehin das zweite Wohnzimmer für Otto Normalverbraucher, der in Italien übrigens „Mario Rossi“ heißt. „Die italienische Lebensart spiegelt sich nirgends so wider wie auf der Piazza“ heißt es auch in dem Buch „Gebrauchsanweisung für Italien“.

Boote im Hafen von Triest
Maritimes Flair im Hafen

Kulinarisches: Pasta, Pizza, Schweinshaxen
Triests Küche ist eine Mixtur aus Italien, Österreich und Slowenien. Einerseits bekommt man natürlich traditionell Pizza, Pasta und guten Fisch, andererseits kommen auch deftige Gerichte auf den Tisch, die an Hausmannskost erinnern. Heurigenkultur gibt es übrigens auch rund um Triest, in den sogenannten „Osmizen“ werden im Herbst zum Wein traditionelle bäuerliche Produkte (Käse, Wurst, Gemüse) gereicht.

Die Häuserzeile am Canale Grande in Triest
Perfekt für eine Kaffeepause: der Canale Grande

Verkehr: Immer mächtig was los
Für Autofahrer ist die Stadt eine Herausforderung. Kaum Parkplätze, ein Straßen- und Gassengewirr, dazwischen Mopeds, querende Fußgänger und Vespas, zäher Verkehr. Am besten geht man zu Fuß oder stellt das Auto in der Nähe des Hafens ab (teilweise kostenlos, teilweise kostenpflichtig - je nach Nähe). Wenn das Hotel etwas oberhalb liegt: es fahren regelmäßig Busse ins Zentrum runter. Triest hat einen Flughafen, aber ich bin mir nicht sicher, wie regelmäßig dieser in den Flugplänen der Airlines vorkommt, ansonsten wäre Venedig eine Alternative. Es gibt aber auch einen großen Bahnhof.

Ansichten von Schloss Miramare in Triest
Adelssitz am Meer: Schloss Miramare

Geschichte: Kaiser, Krieg und Kunst
Die Geschichte Triests ist eng mit der österreichischen verknüpft, die Stadt galt in der Zeit der k.u.k. Monarchie als begehrter und wichtiger Zugang zum Meer. Triest war eine Drehscheibe des internationalen Handels, Sitz von Adeligen und Muse für Künstler. Bei einem Rundgang durch das Castello Miramare, das früher nur über den Seeweg erreichbar war, wird Geschichte lebendig. Erbauen ließ es der Bruder des österreichischen Kaisers Franz Joseph, Erzherzog Maximilian (der spätere Kaiser von Mexiko). 21 Räume mit der gesamten Innenausstattung sind erhalten, auch der Park ist nun wieder sehr gepflegt - er lag noch bis vor wenigen Jahren ziemlich im Argen.
Ebenfalls sehr schön anzusehen ist das an der Küstenstraße gelegene Schloss Duino, das sich im Privatbesitz befindet, aber der Öffentlichkeit zugängig gemacht wurde. Ein Stück weiter sind auch noch die Überreste der alten Ruine von Duino zu sehen.

Stadtansichten von Triest
Stadtansicht / einladende Plätzchen / Kirche Monte Grisa / antiker Torbogen

Meine ganz persönlichen Tipps
Für Fans maritimen Flairs empfiehlt sich ein Reisetermin rund um die „Barcolana“, einer großen Segelregatta in der Adria vor Triest. Sie findet meist Ende September/Anfang Oktober statt. Allerdings ist die Stadt zu diesem Zeitpunkt auch gut ausgebucht und es herrscht Parkplatznot.

Wer Lust hat, einen Tagesausflug nach Slowenien zu machen, ist ab Triest relativ schnell an der Grenze,   um dort z. B. die reizvollen Orte Piran oder Portoroz zu besuchen. Aber auch das beliebte Grado und die Lagunenstadt Venedig liegen in guter Reichweite.

Reiszeit: Ich habe Triest Ende September besucht und da war sogar noch etwas Sommerverlängerung mit drin. Es gab angenehme Temperaturen bis 25 Grad – genau richtig um auf Erkundungstour zu gehen. Die Wintermonate sollen in Triest sehr ungemütlich werden können – aufgrund des Bora-Windes, der dann kräftig durch die Straßen peitscht.
Das nächste Mal will ich im Frühling hin – und freu mich schon drauf!

Meine letzte Unterkunft, die Villa Bottacin (im Web zu finden), kann ich auch empfehlen - die Anreise ist allerdings etwas herausfordernd, da inmitten enger Gassen angesiedelt. Großes Plus: kostenloser Parkplatz am Villengelände und sehr elegantes Ambiente.

5 Dinge, die ich in Triest wieder tun würde:

  • Die herrlich zarten Calamari fritti in der Trattoria da Giovanni (Via San Lazaro 14b) genießen
  • Das Schloss Miramare besichtigen und einen ausgedehnten Spaziergang durch die Parkanlage machen (wurde 2014 revitalisiert)
  • Monte Grisa – eine architektonisch außergewöhnlich gebaute Kirche – besuchen (etwas außerhalb, westlich von Triest)
  • Nachts die beleuchteten Fassaden der Palazzi an der Piazza dell' Unita bewundern und tagsüber das Treiben der Menschen auf mich wirken lassen.
  • Vom Colle di San Giusto über weite Teile der Stadt blicken
Sonnenuntergang über dem Meer in der Bucht von Sistiana bei Triest
Sonnenuntergang in der Bucht von Sistiana vor Triest

Was man in und rund um Triest noch so alles machen kann:

  • das Schloss Duino an der Küstenstraße (Nähe Sistiana) besichtigen
  • einen Kaffee im Café Tomaselli oder Café San Marco genießen
  • einen Strandtag im nahe gelegenen Sistiana einlegen oder einfach nur zum Sonnenuntergang hinfahren
  • sich mit der Standseilbahn nach Villa Opicina bringen lassen und auf den Höhenwegen spazieren
  • Nähe Sistiana auf einem Dichterpfad entlang der Küste wandeln (Passegiata di Rilke)
  • die Grotta Gigante besichtigen (riesige Tropfsteinhöhle)
  • Weintrinken im Karstgebiet uvm.

Mein Fazit: Triest ist eine Reise wert -  das italienische Lebensgefühl schwappt sofort auf einen über, sobald man die Stadt am Meer erreicht. Ein Ziel fürs Urlaubsfeeling, das nicht allzu weit weg ist und wo es immer noch genug zu entdecken gibt. Und auch die Mischung aus Melancholie, Tradition und typisch italienischer Mentalität, die einem dort engegenschlägt, hat einfach ihren Reiz.

 

Dieser Beitrag ist im Rahmen des Bloggerprojekts "Stadt, Land, Fluss" erschienen, für das ich diesen Beitrag zum Buchstaben "T" geschrieben habe.
Hier geht's zur gesamten Reihe durch das Alphabet: Ferngeweht - Bloggerparade

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Reise gebucht? Stift und Notizheft einpacken!

Eine kleine Bucht auf der spanischen Insel Menorca
Menorca, Spanien

Reisetagebücher sind eine feine Sache. Ein Notizheft ist schnell im Gepäck verstaut und hat auch bei Ausflügen immer Platz in der Handtasche oder im Rucksack. Mittlerweile gibt es ja  sogar eigene Büchlein für Reisesituationen. Bei den Notizen geht es gar nicht so sehr darum, Geschichten zu schreiben oder alles detailliert festzuhalten - es genügen täglich ein paar Stichworte.

Was lohnt sich festzuhalten und warum?

 

Ich mache es meist so:

Welche Orte habe ich besucht? Wo habe ich einen Stopp eingelegt?
Was und wo habe ich gegessen und würde ich dort wieder einkehren?
Gibt es witzige Begebenheiten oder Anekdoten, die über den Tag passiert sind?
Wie war das Wetter?

Ich notiere dies gerne abends bei einem Glas Wein und lasse so den Tag Revue passieren. Aber auch im Restaurant – während man auf das Essen wartet – bietet es sich gut an.

Weiterführende Notizen können sein:

Wie riecht es da, wo ich  Urlaub mache? Welche Farben dominieren? Welche Geräusche verbinde ich mit  dem Ferienort? Welche Geschmäcker dominieren die dortige Küche?
Welche Wörter der Sprache meines Gastlandes faszinieren mich?
Welche sozialen oder kulturellen Besonderheiten sind mir aufgefallen?
Worüber habe ich während der Reise nachgedacht und neue Erkenntnisse gewonnen?
An welchen Hotels und Unterkünften bin ich vorbei gekommen, die gefallen? (vielleicht geeignet für einen erneuten Besuch des Urlaubsziels)

Deine Reisenotizen lassen sich auch in ein Album oder ein Fotobuch integrieren. Der Lohn dafür: Niedergeschriebenes verankert sich besser im Gedächtnis und beim Durchblättern bist du ganz schnell wieder gedanklich und vom Gefühl her bei deinem Urlaubsziel.


Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Drei Tipps wenn du dein eigenes Reisebüro bist

Blick auf die Häuserkulisse von Porto Maurizio in Ligurien, Imperia
Porto Maurizio, Ligurien/Italien

Die meisten von uns suchen kein Reisebüro mehr auf, wenn der Urlaub naht. Nein, wir sind dank des Internets mittlerweile unsere eigene Buchungszentrale geworden. Das ist einerseits toll, andererseits auch nervig. Denn es gibt niemanden, dem du auf die Finger klopfen kannst, wenn etwas schief läuft - außer dir selbst.

 

 Hier gebe ich daher ein paar Tipps, wie die Vorbereitung besser gelingen kann.

 

Flug- und Mietwagenbuchung: System austricksen!
Mittlerweile gibt es viele Preisvergleichsportale, die den besten Preis anzeigen. Vergiss aber nicht, wenn du eine der Seiten in gewissen Abständen öfter aufsuchst und dieselben Daten immer wieder in die gleiche Suchmaske eingibst, dass du von Zeit zu Zeit die "Cookies" in den Interneteinstellungen deines Browsers löschst. Es kann nämlich vorkommen, dass dir sonst auf einmal ein Buchungsdatum nicht mehr oder gar zu einem teureren Preis angezeigt wird.

Daten erfassen: Nur keine Hektik!
Wenn du dich für die Buchung entschieden hast, sieh zu, dass du konzentriert bist und dich nicht ablenken lässt. Eingabefehler (z. B. Vor- und Nachname in der Maske vertauscht) können zu Ärger führen. Manche Fluglinien sind streng und könnten dich die Reise theoretisch nicht antreten lassen - und eine Änderung des Namens lassen sich die Fluglinien gut bezahlen. Der neueste Clou: Es werden mittlerweile Flüge angeboten, wo es möglich ist, nur mit Handgepäck zu buchen. Ich hab das mal übersehen, und irrtümlich einen solchen gebucht,  musste dann nachtelefonieren, stornieren etc. Die Buchungsmaske solltest du dir daher ganz genau ansehen. Mein persönlicher Tipp: Mach‘ auch ein paar Screenshots vom Buchungsvorgang – sicher ist sicher – und ziehe ev. sogar ein zweites Augenpaar hinzu.

 

Reiseunterlagen: Chaos vermeiden!
So, alles gebucht. Hotel, Mietauto, Flug. Jetzt hast du zig E-Mails in deinem Postfach, die sich alle um die Reise drehen. Klar, mittels Smartphone sind die theoretisch auch immer abrufbar. Ich rate dennoch dazu, alle Unterlagen auch in gedruckter Form mitzuführen. Auf Verbindungen im Ausland ist nicht immer Verlass. Tipp: Lege dir eine kleine Mappe an (z. B. auch mit Unterteilung Hotel, Flug, Auto) und du hast alles im Griff und das gibt Sicherheit.


Ich bin mit diesen Vorgehensweisen bisher immer gut verreist, es ist noch nie etwas Gröberes vorgekommen. Viel Spaß beim Ausprobieren!


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